Frühstück

„Manchmal muss man einfach nur ans Meer“ steht auf meiner neuesten Postkarte. Doch wenn dieses (noch) zu weit weg ist, muss vorerst der Garten herhalten. Wobei der Ausdruck „herhalten“ die Wirkung des Gartens kleiner macht als sie ist. Es ist die beste Alternative… barfuß über das frischgemähte Gras laufen und sich dann unter den Apfelbaum legen, ohne Decke oder irgendwas, braucht man doch alles nicht immer, einfach auf die Wiese legen, Grasflecken auf der weißen Bluse inklusive. Mit jeder Minute die ich dort lag, wurden die Augen immer schwerer und gut und gerne hätte ich einschlummern können, solch eine entspannende Wirkung hatte das auf mich. Irgendwann öffnete ich wieder die Augen und blickte in den strahlend blauen Himmel, ein kleines Lüftchen wehte, die Augen blinzelten mit der Sonne um die Wette, eine einsame Wolke zog vorbei, ein Grashüpfer der das neben mir stehende Holzhaus erklomm und Stachelbeeren. Endlich sind wie da. Mein absoluter Favorit unter den Sommerbeeren und ich bin bestimmt der einzige Stachelbeerliebhaber.
Gestern sollte es dann eigentlich einen Blaubeer-Apfel-Pancake geben. Ein leichtes Rezept, welches quasi als Selbstläufer daherkam, selbstsicher wartete ich auf das Klingeln der Eieruhr. Oben goldbraun gebacken, das sah schon mal gut aus, aber innen war er noch größtenteils flüssig. Das war also nix und ist gründlich in die Hose gegangen. Heute morgen wollte ich einen zweiten Versuch wagen, aber die Lust darauf war ehrlich gesagt nicht so groß. Und somit findet sich das Beerenpotpourri in meiner Frühstücksschale wieder, nichts aufregendes aber ungemein lecker.

FRÜHSTÜCK MIT FRISCHEN BEEREN
2 EL zarte Haferflocken
150 g griechischer Joghurt
1/2 halbe Banane
1 handvoll gemischte Beeren (Blaubeere, Himbeeren und Stachelbeeren)
2 zerbröselte Amarettini
etwas Honig

Zutaten von oben nach unten in eine Schüssel schichten und mit einer Tasse Kaffee genießen.

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