Frühling.

Diese himmlisch, milde Frühlingsluft am Tag wie am Abend. Heute. Morgen. Und so weiter. Mitten im Februar. Vielmehr Worte bedarf es im Grunde nicht, aber einige schiebe ich dennoch hinterher. Man könnte die ganze Zeit in den wunderbaren Frühlingsmomenten schwelgen. Sich zurückziehen, an einen Ort der Ruhe verspricht und hält. Die Sonne tanzt irgendwo durch die Straßen der Stadt, aber hier draußen tanzt sie direkt vor meinen Augen und schenkt wohlige Wärme. Tiefblau und endlos der Himmel – alles ist zum Verlieren schön. Am Ende ist es immer noch Pullizeit und das ist doch auch wundervoll.



Winter. Kaffee und Kakao.

„Je mehr wir die Melancholie des Winters zelebrieren und akzeptieren und uns ihr hingeben, umso ausgeruhter sind wir nach der finsteren Jahreszeit und umso schöner und intensiver erleben wir das Frühjahr.“ Das trifft es ziemlich genau.
Die Zelebrierung bedeutet ja auch, es sich mit den heimischen Schätzen gemütlich zu machen. Wenn nach einem ausgiebigen Spaziergang der heiße Kafee oder Kakao mit Schlagsahne frohlockt, kann man seelenruhig ganz tief auf der Couch versinken und den Sonntag ausklingen lassen.

 



Regenspaziergänge.

Es gibt zwei Möglichkeiten. Das Regenschauspiel vom heimischen Fenster aus zu beobachten oder einen Regenspaziergang zu machen. Von denen könnte man in letzter Zeit allerdings unzählige machen.
Schneeregen der beinahe waagerecht durch die Straße peitscht und binnen weniger Minuten wieder von dannen gezogen ist. Was danach kommt, man mag es kaum aussprechen – blauer Himmel. Der ein oder andere ist bei diesem Anblick zuhause halb kreischend zusammengebrochen, wie in Gottes Namen soll man denn da rausgehen?! Zurück zum blauen Himmel. Es ist ein Anblick wie im Bilderbuch und es wirkt so friedlich, sobald man sich weit genug von der sechsspurigen Straßen wegbewegt hat.