Schwarzwälder Bauernbrot

Es hat sich eine kleine Pause eingeschlichen, ganz unbewusst, weil es beim Schreiben irgendwie hängt. Hier und da sind schon ein paar Ideen in den Kopf geschossen, all das geschriebene liegt irgendwo verstreut, Fotos sind auch immer wieder entstanden und gebacken wurde ebenso. Nur zueinandergefunden hat alles drei nicht so richtig. Das kommt zurück, ganz bestimmt.

Und statt Schnee fällt feiner, zarter Nieselregen auf unermüdliche Weise aus den Wolken herab und deren Intensität wird einem erst bewusst, wenn die Hose schon klitschnass an den Beinen klebt. Die einen hätten schon längst auf der Schwelle kehrt gemacht, aber ich denke mir, jetzt erst recht. Hat es nicht etwas erfrischendes? Und irgendwann liegt, vom Dauerregen hervorgerufen, der Duft von Holz in der Luft – bezaubernd.

Schwarzwälder Bauernbrot für ca. 750 g Brot
500 g fertige Backmischung für Schwarzwälder Bauernbrot
4 g Trockenhefe

350 g Wasser (35°C)

Trockenhefe und Brotmischung vermengen, das Wasser hinzufügen und mit dem Knethaken vom Handrührgerät zu einen glatten Teig verarbeiten. Die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend den Teig durchkneten und zu einem Brotlaib formen. Den Gärkorb mit Mehl ausstreuen und den Teig hineinlegen. Den Korb mit dem Tuch abdecken und nochmals 40 Minuten ruhen lassen. Danach den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, die Oberseite mehrfach mit dem Messer einschneiden und im vorgeheizten Ofen bei 240 Grad 10 Minuten backen. Die Temperatur danach auf 190 Grad reduzieren und weitere 50 Minuten backen.

 

Unterwegs.

Eine Straße die niemals enden soll. Die Bäume haben ihr schönstes Herbstkleid übergeworfen. Von rot über grün bis gelb ist alles dabei. Dazu ein paar seidige Wolkenfäden am Himmel und der zauberhafte, warme Herbstwind. Blätter die umherwirbeln und es scheint, das alles miteinander verschmilzt. Herbst pur. Man kann förmlich in ihm baden und möchte immer noch ein Stück weiter hineintauchen und all das genießen, bis auf den allerletzten Sonnenstrahl. Die Sonne mag irgendwann weg sein, aber der Herbstduft bleibt, bis tief in die Nacht. Die Ruhe in der Stille suchen.