Apfelmuffins

Dieser Sonntag ist durch und durch herbstlich. Buntgefärbte Blätter säumen die Straßen, unzählige Kastanien blitzen durch das Laub hervor und wollen gesammelt werden, eine Herbstsonne die sich heute ganz und gar bedeckt hält und den Regenwolken den Vorzug lässt. Aber das ist eben auch Herbst und macht diese Gemütlichkeit aus. Die Apfelmuffins passen daher ganz hervorragend zu dieser Stimmung. Ihre locker leichte Textur und die dezente Salznote in den Streuseln verleihen ihnen eine besondere Note. Ein Tag um sich auf die Couch zurückzuziehen und sich genüsslich den Apfelmuffins zu widmen.

FÜR 8 MUFFINS

STREUSEL
80 g kalte Butter
1 Prise Meersalz
3 EL brauner Zucker
3-4 EL Mehl

Alle Zutaten mit den Händen zu Streuseln verarbeiten und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.

APFELFÜLLUNG
1-2 Äpfel
30 g Butter
1 EL brauner Zucker

Äpfel schälen, halbieren, das Kerngehäuse herausschneiden und in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit der Butter und dem Zucker in einen Topf geben und kurz weich dünsten, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nach 3-4 Minuten den Topf von der Herdplatte nehmen und kurz abkühlen lassen.

TEIG
100 g brauner Zucker
2 Eier
100 g weiche Butter
180 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 g Schmand

Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Zucker und Eier mit dem Handrührgerät cremig aufschlagen. Butter dazugeben und so lange rühren bis sich alles verbunden hat. Mehl, Backpulver und Salz mischen und zusammen mit dem Schmand zu der Butter-Zucker-Mischung geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in die Muffinform geben, die Apfelfüllung darauf verteilen und zum Schluss die Streusel darüberstreuen. Im vorgeheizten Ofen ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.

Finnischer Pflaumenkuchen

Ein neuer süßer Sonntagsglücklichmacher aus der Rubrik kulinarische Reise durch Skandinavien. Seit einigen Tag lag die Seite zum Runeberg-Kuchen* aufgeschlagen neben mir. Zauberhafte kleine Minikuchen, schon ewig keine mehr gebacken, also widmete ich mich tiefenentspannt diesem Rezept. Doch der erste Backversuch ging in die Hose, vielmehr war ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden und wie es sich für jeden gut sortierten Backhaushalt gehört, war natürlich alles doppelt vorhanden, so dass ich einen neuen Versuch wagen konnte. Erneut tiefenentspannt und dieses Mal als Kastenkuchen und mit Zwetschgen, deren Säure einen hervorragenden Kontrast zu dem dunklen Teig bildet. Dieses Mal konnte ich zufrieden auf die Leiter klettern, Fotos knipsen und nach getaner „Arbeit“ ein Stück vom Sonntagsglücklichmacher essen.
Dem ausgerufenen Ziel, jedes Rezept aus meinem liebsten skandinavischen Backbuch zu backen, ich bin ihm ein Stück näher gekommen und in den nächsten Wochen wird mit Sicherheit noch das ein oder andere ausprobiert werden, ich freu mich drauf.

* Skandinavisch backen: 100 Rezepte – süß und herzhaft

FÜR EINE KASTENFORM, LÄNGE 21 CM
150 g brauner Zucker
200 g weiche Butter
2 Eier
150 g Semmelbrösel
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
40 g fein gemahlene Amarettini
100 g Crème fraîche
4 Zwetschgen

Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und eine Kastenform fetten.

Butter und Zucker mit dem Handrührgerät cremig aufschlagen. Die Eier jeweils einzeln unterrühren. In einer Schüssel Semmelbrösel, Backpulver, Salz und Amarettini mischen und zusammen mit dem Crème fraîche unter die Butter-Zucker-Masse rühren. Teig in die Backform füllen. Zwetschgen waschen, halbieren, entsteinen, vierteln und auf dem Kuchen verteilen.

Kastenform im vorgeheizten Ofen ca. 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe). Fertig gebackenen Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Butterkuchen mit Walnussfüllung

Das Gute an einem größtenteils verregneten Samstag? Einen Strand den man so gut wie für sich alleine hat, mit dem besten Sitzplatz, hoch oben auf der Rückenlehne der Bank, sowie ein uneingeschränkter Blick auf das vom stürmischen Wind aufgewühlte Wasser. Das Zusammenspiel bei Wind und Wasser sorgt dafür, das der unnachahmliche Duft vom Meer in der Luft liegt und für einen Augenblick lässt sich sogar die Sonne blicken. Eine wunderbare Umgebung um sich literarisch auf das Kuchenrezept von heute vorzubereiten. Wenn es einen perfekten Tag für Kuchen gibt, dann ist es der Sonntag, ich kann es nur immer wieder betonen. Unvernünftig sein und beherzt zu einem weiteren Stück vom Kuchen zu greifen. Die braune Butter im Teig gibt dem Ganzen ein herrlich nussiges Aroma und die gerösteten Walnusskerne setzen dem Ganzen die Krone auf. Absolut empfehlenswert.

FÜR EINE SPRINGFORM Ø 26 CM

WALNUSSFÜLLUNG
100 g brauner Zucker
2 TL Vanillezucker
85 g Mehl
115 g braune Butter
60 g gehackte Walnüsse
1 Prise Salz

TEIG
180 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
110 g brauner Zucker
2 TL Vanillezucker
115 g braune Butter
200 g Schmand
2 Eier

Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und die Springform mit Backpapier auslegen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Walnüsse im vorgeheizten Ofen 10 Minuten rösten, anschließend etwas abkühlen lassen und fein hacken. Alle Zutaten für die Füllung in einer Schüssel mischen und zur Seite stellen.

Für den Teig Mehl, Backpulver und Salz mischen. Vanillezucker, braune Butter, Schmand und Eier cremig aufschlagen. Mehlmischung dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Hälfte vom Teig in die Springform geben und die Hälfte der Walnussfüllung darauf verteilen. Die übrigen Hälften in selbiger Form darauf schichten. Backform in der Mitte des Ofens ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe). Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.