Mohn- und Sesambagel

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Mal eben schnell ein paar frische Bagels zum Frühstück gezaubert. Zugegeben an der Form muss ich noch ein wenig arbeiten und einige sehen mehr wie Brötchen denn wie Bagels aus aber nichtsdestotrotz bin ich ganz überrascht wie gut sie mir gelungen sind. Optisch sehen sie toll aus und auch geschmacklich top. Besonders mit Frischkäse und Lachs ein Gaumenschmaus.

Ergibt 8 Stück

500 g Mehl, gesiebt
1 Päckchen Trockenhefe
1 1/2 EL Zucker
1 TL Salz
300 ml lauwarmes Wasser
2 EL Olivenöl
1 EL Honig
1 Ei
Mohn und Sesam zum Bestreuen

Mehl sieben, Trockenhefe, Zucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Lauwarmes Wasser und Öl hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig für eine Stunde gehen.

Den Teig in acht Portionen teilen und zu Kugeln formen. Mit Hilfe eines Holzlöffels
ein Loch in die Mitte stechen und auf das Doppelte vergrößern. Die Teigrohlinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit einem Tuch abdecken und nochmals
30 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 220 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Einen großen Topf zur Hälfte mit Wasser füllen, Honig darin auflösen und zum Kochen bringen. Zwei Bagels mit der Oberseite nach unten in das Wasser geben und für 30 Sekunden darin ziehen lassen, danach umdrehen und wieder 30 Sekunden ziehen lassen. Den Bagel auf das Backblech legen und abtropfen lassen. Mit restlichen Bagels ebenso verfahren.

Das Ei verquirlen und die Bagels damit bestreichen. Die Bagels mit Mohn und Sesam bestreuen und im Ofen 15 Minuten backen.

Gefunden in der Sweet Dreams 3/2013.

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Brioche Nanterre mit Erdbeerbutter

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Zum heutigen Sommeranfang öffnet sich, wie auch schon in der vergangenen Woche der Backofen und heraus kommt eine wunderbare Brioche Nanterre. Mmmh, Brioche! Das klingt nach einem lockeren Hefeteig mit ganz viel guter, französischer Butter. Wenn das Rezept schon aus Frankreich stammt, darf die Grundzutat dahingehend auch ihren Ursprung haben. In ausgewählten Supermärkten gibt es eine recht gute Auswahl an hochwertiger Butter, das Back- und Geschmackserlebnis ist in diesem Fall einfach unschlagbar gut. Es kommt aber noch besser. Wie wäre es anstelle von klassicher Butter dazu zu servieren, diese abzuwandeln und ein paar Erdbeeren hinzuzufügen. Fertig ist die Erdbeerbutter.

Brioche Nanterre
(Nach einem Originalrezept aus dem Buch Süßes Paris)

2 1/2 TL Trockenhefe
2 EL Zucker
250 g Mehl, Type 550
1 Prise Meersalz
4 Eier
225 g ungesalzene Butter, zimmerwarm
1 Ei zum Bestreichen

Die Hefe mit zwei Eßlöffel lauwarmes Wasser in eine Schüssel geben und an einem warmen Ort 5 Minuten quellen lassen.

Derweil Zucker, Mehl und Salz mischen und mit den Knethaken kurz unter das Hefe-Wasser-Gemisch rühren. Vier Eier nur grob miteinander verquirlen und zu der Mischung geben. Das Ganze erst eine Minute auf niedrigster Stufe, anschließend die Maschine auf die höchste Stufe stellen und zehn Minuten durchkneten lassen bis ein gänzender Teig entsteht. Die Butter portionsweise dazugeben und weitere fünf Minuten durchkneten. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig bei Zimmertemperatur zwei Stunden ruhren lassen bis er auf das Doppelte aufgegangen ist.

In der Zwischenzeit eine große Kastenform mit Butter fetten. Nach der ausgiebigen Ruhephase ist der Teig so unglaublich weich, dass ich bei der Weitervarbeitung so meine Probleme hatte acht Kugeln daraus zu formen, sie sind mehr oder weniger rund geworden. Jeweils zwei Teigstücke nebeneinander legen. Ein feuchtes Küchentuch über die Form legen und nochmals 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Backofen auf 160 Grad vorheizen. Die Brioche mit dem verquirlten Ei betreichen. Form in den Ofen schieben und 20-25 Minuten backen. Sobald die Brioche goldbraun ist, kann sie aus dem Ofen genommen werden. Aus der Form lösen und etwas abkühlen lassen. Noch warm servieren.

Erdbeerbutter

100 g Butter, zimmerwarm
4 Erdbeeren

Die Butter mit dem Handrührgerät hellgelb aufschlagen. Erbeeren waschen, putzen, in sehr feine Würfel schneiden und unter die Butter rühren.

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Naan

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Es geht doch nichts über frisches, selbstgemachtes Brot. Nachdem ich mich vor einiger Zeit mit der Foccacia, aus der italienischen Küche, vertraut gemacht hatte, widme ich mich heute der Süd- und Zentralasiatischen Küche. Naan bedeutet übersetzt schlicht und einfach Brot. Der Teig ist wunderbar fluffig und schmeckt warm am Besten.

1 EL Zucker
1 TL Trockenhefe
240 ml warmes Wasser
180 ml lauwarme Milch
240 g Griechischer Joghurt
1 Prise Salz
480 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 TL Natron
40 g geschmolzene Butter

Den Zucker im warmen Wasser auflösen, die Trockenhefe dazugeben und so lange rühren bis beides aufgelöst hat. Mischung 10 Minuten ruhen lassen.

In einer großen Schüssel Mehl, Salz, Backpulver und Natron mischen. In der Mitten eine Mulde formen.

Sobald die Hefe aufgegangen ist, die lauwarme Milch und den Joghurt unterrühen, bis eine glatte Masse entstanden ist. Diese Mischung in die Mulde gießen. Mit einem Holzlöffel die Zutaten miteinander vermengen. Anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte klebrig sein. Mit einem Tuch abdecken und eine Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.

Eine beschichtete Pfanne erhitzen. Ein Stück Teig nehmen, zu einer Kugel formen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Fladen auseinander ziehen. Mit der geschmolzenen Butter einpinseln und mit dieser Seite nach unten in die heiße Pfanne geben. Nun die andere Seite mit Butter einpinseln und den Deckel auf die Pfanne legen. Das Naan für 1-2 Minuten backen. Sobald der Teig kleine Blasen schlägt, das Brot umdrehen und die andere Seite 1 Minute backen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

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